ab in den sueden 23. Mai 2010 um 15:47 Uhr
sind von sur nach raz al jinz gefahren um uns die green turtles beim eierlegen anzusehen, da gibts am abend immer fuehrungen bei denen die viecher moeglichst wenig gestoert werden und man sie dennoch beim nest graben, eierlegen, verbuddeln und ins meer zurueckgehen beobachten kann, zusaetzlich sind auch noch ein paar babyschildkroeten am weg vom nest ins meer vorbeigekommen. fotos gibts keine, fotografieren is verboten weil die schildkroeten durch den blitz blind werden koennen und viele touristen nicht in der lage sind ihren blitz auszuschalten
danach weiter richtung masirah, einer insel im osten omans, schoene strasse die kueste runter. am weg haben wir ahmed mitgenommen, ein student aus sur, er hat uns dann gleich mit zu sich nach hause genommen, haben auch ein paar seiner brueder kennengelernt

ahmed ist der links, seine mutter hat mit seinen schwestern dann das beste reis-fisch-dattel-gericht ever zubereitet, zu gesicht bekommen haben wir aber nur das essen, nicht die koechinnen
weiter die kueste runter sind wir gleich im naechsten dorf haengen geblieben und haben ein bissl beim kicken zugeschaut

waren gerade alle gut drauf weil die ferien am gleichen tag begonnen haben und die soehne vom studium aus sur und maskat zurueckgekommen sind

salzseen am weg weiter in den sueden

nach masirah gingst dann mit der faehre, ist ca 1,5 stunden unterwegs und recht billig. und auf mirbat sind die omanis dann sogar noch eine spur netter als ueberall sonst, ausserdem gibts ein bissl was zu sehen, schoene holzfischerboote (gibts ueberall im oman)

alte friedhoefe, zwei steine am grab stehen fuer maenner, drei fuer frauen

blick vom jabal madrub, mit 256m der hoechste huegel auf der insel

kameelbesuch zum fruehstueck

sind alles andere als schuechtern

eher saufrech und neugierig, kamera muss auch inspiziert werden

am naechsten abend am turtlebeach gecampt und in der nacht wieder mal schilkroeten beobachtet, haben ja schon gewusst auf was wir aufpassen muessen
waren 3 tage auf masirah, haben uns dann aufgemacht um durchs inland in den sueden nach salalah zu kommen, laut guidebook “the least memorable journey in the world”, kann man durchaus unterstreichen, abwechslung haben nur diese schilder angekuendigt

sollten durchaus ernst genommen werden, die wanderduenen wandern oefters ein bissl in den weg

sind dann gestern abend angekommen, wollten noch eine suesswasserlagune suchen um da zu campen, haben wir aber in der nacht nicht gefunden. daher wieder mal in einer wunderschoenen bucht gelandet, an sich ja nichts neues

allerdings heut frueh gesehen dass wir die lagune doch gefunden haben, hinter dem yak beginnt quasi garten eden

kameele, ziegen, kuehe an einem ende

flamingos am anderen

werden jetzt 4 tage hier in der gegend verbringen, zu sehen gibts genug, und dann gehts eh auch schon wieder durchs landesinnere richtung maskat, geniessen daher noch die etwas kuehlere luft hier bevor wieder in die 50 grad-zone geht

















