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alles ist gut! 28. Oktober 2009 um 16:48 Uhr

haett ich ja letzte woche noch nicht zu traeumen gewagt aber die karre ist tatsaechlich im container, desinfiziert und versiegelt, macht sich naechsten dienstag auf den weg und ist dann 20 bis 30 tage spaeter in perth abzuholen!
dem ganzen sind jetzt 5 tage hier am hafen von kochi vorausgegangen, habe hier alles gebucht, waschen lassen (und danach selber noch ordentlich gewaschen), desinfiziert,… ohne noch zu wissen ob das auto letztendlich ueberhaupt in den container passt. aber heute war beladung und alles ist gut

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im hafen von kochi gibts keine geeignete laderampe, das auto muss also 20km ausserhalb verladen werden, war nicht leicht die rampe zu finden und dann alles so zu organisieren dass die zollbeamten dort die beladung und das ladegut beaufsichtigen und fuer gut befinden. in die grosse kiste soll yak reinpassen, ist allerdings gleich 20cm zu hoch deshalb muessen die spezial-verschiffungs-reifen vom ralf her

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passen perfekt, einziges ploblem ist dass die “laufflaeche” der vorderrader nicht unbedingt der niedrigste punkt der achse ist… hab das klarerweise vorher nicht ausprobiert auch wenn mich die agentur die das auto verschifft die letzten tage verzweifelt dazu bringen wollte das zu tun, haben meinen standpunkt dass es sowieso passen muss weil es keine alternativen gibt nicht mit mir geteilt

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und wie man sieht hats auch funktioniert, die vorderachse muss nur auf holzschienen fahren dann passt wieder alles. die reifen sind auf dem bild uebrigens bereits montiert. und gleizeitig beide reifen der hinterachse zu wechseln waehrend das auto nach vorne abschuessig steht war eine aufgabe deren loesung ich hier nicht beschreibe weil mir jetzt noch etwas schlecht wird wenn ich an die “fixierung” des yaks waehrenddessen denke…

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sogar mit den schienen unter der vorderachse passts ganz locker durch die tuer

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und dass sind ajit und ich vor dem professionellst bepackten container, ajit ist der chef der faehragentur und hat sich in den letzten tagen um mein anliegen gekuemmert, habe ihm zwischenzeitlich immer wieder gut zureden muessen dass das schon alles gut gehen wird, ich glaub er war mindestens genauso erleichtert wie ich als alles verladen war

jetzt kann ich nicht mehr viel machen, morgen muss ich noch fuer ein paar formalitaeten vorbeikommen, anfang naechster woche gaebs noch papierkram zu erledigen aber das macht die faehragentur und schickt das dann nach australien, bin also quasi schon fertig hier. wollt heut auch gleich den australienflug buchen, auf der homepage der fluglinie (tiger airways, ich steh auf den namen) steht allerdings dass ich fuer den zwischenstopp in singapur ein gueltiges singapur-visum brauch. allerdings lese ich in diesem moment dass ich mich ohne visum 90 tage im land aufhalten kann also wird das schon passen.

also alles gut, muss mich jetzt halt zu den normalen backpackern herablassen aber es ist ja nur auf zeit
;)

michi, fye und katharina ihr koennts schon mal die fluege buchen und joschi streng schon mal dein huebsches koepfchen an um herauszufinden wie wir mein surfzeug nach perth bekommen!!!

in diesem sinne schau ich jetzt mal ob hier irgendwo ein bierchen aufzutreiben ist und ueberleg mir einen plan fuer die nachsten paar wochen (der dann eh wieder umgeworfen wird) und danke euch fuer die vielen ratschlaege und das daumenhalten die verschiffung betreffend, weiss das sehr zu schaetzen!

india part II of ??? 22. Oktober 2009 um 17:15 Uhr

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so schauts bei mir wieder am beifahrersitz aus, leer nämlich, bin wieder mal verlassen worden, diesmal von lisa die gestern in mandurai ausgestiegen ist und noch eine woche in südostindien ein sozialprojekt besucht bei dem sie vor 2 jahren gearbeitet hat

bin also wieder in trauter zweisamkeit mit meinem bus, der übrigens seit einiger zeit auf den namen yak hört. das ist gut weil mir alle leute einen frauennamen einreden wollten, weiss schon dass das für autos von buben so üblich ist aber der bus hat halt in meinen augen ziemlich männliche eigenschaften, wenns wirklich schlimm wird und ich selbst kaum glaub dass er durchhält passts fast immer, dafür zickt er bei laecherlichen kleinigkeiten herum ois wia. und um das klarzustellen und niemanden zu beleidigen, natürlich ist ersteres genauso eine weibliche wie eine männlcihe eigenschaft, nur das herumzicken bei kleinigkeiten ist eher männlich. egal, jedenfalls hat yak ja jetzt einen geschlechtslosen namen und alles ist gut.

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kommt auch bei den indischen kuhdamen ganz gut an, habe diese affäre aber mittels weiterfahren unterbunden

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nach hampi waren lisa und ich noch in bangalore, in dieser schule für kinder aus den umliegenden slums hab ich die restlichen geschenke gelassen, danke an dieser stelle an den herrn orf, die geschenke waren weltklasse und haben in den letzten fast 7 monaten nicht nur kindern die freudentränen in die augen getrieben!

vorgestern wieder mal einen schlafplatz im gestrüpp gehabt, am abend ist ein fettes insekt über meinen unterschenkel gerannt, hat in der dunkelheit skorpionähnlich ausgesehen aber hab mir gedacht dass es sicher was anderes ist, in der früh dann allerdings diesen burschen gefunden

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der ist nicht von selbst da raufgeklettert, lag tot vorm auto, dürfte ich am vorabend überfahren haben, macht sich aber ganz gut da find ich. hab ihn aber trotzdem nicht mitgenommen.

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und da bin ich jetzt, kanyakumari, der südlichste punkt indiens, hier treffen sich der golf von bengalen, das arabische meer und der indische ozean

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und das ist der südlichstmögliche punkt am südlichsten punkt an den man mit dem auto kommen kann, die betonung liegt auf kann, dahin fahren darf man nämlich nicht, dem foto sind lange überredungsgespräche mit hafenarbeitern aller rangordnungen vorausgegangen sowie eine kurze nicht sehr freundliche polizeiintervention gefolgt. wie auch immer, jedenfalls ist das der südlichste punkt meiner ersten reiseetappe und im hintergrund die freiheitsstatue indiens, eine 133 fuss hohe statue vom dichter tiruvallur

trotzt dieser ganzen kleinen abenteuer gibts einen wermutstropfen bei dem ich mir noch nicht ganz sicher bin wie massiv er ist: hatte eigentlich mit einem fährunternehmen schon alles die verschiffung nach australien betreffend ausgemacht, nur der ort der abfahrt war noch nicht hundertprozentig fix, ist dann aber mit kochi auch fixiert worden, datum dienstag der 27., das auto 28 tage später in perth. vor vier tagen wurde mir gesagt dass alles passt und klappt, allerdings ist die containerhöhe doch 2cm tiefer als kommuniziert. blöd, weil der liebe ralf mir extra felgen/reifen gebastelt hat mit denen das auto auf den zentimeter genau die ursrpuenglich kommunizierte höhe erreicht. naja, hab mir gedacht ich fahr trotzdem mal zum hafen in der hoffnung dass die federn nach einem halben jahr beanspruchung vielleicht weit genug eingegangen sind. gestern allerdings, als ich noch mal sicherheitshalber die agentur angerufen hab um zu fragen wann ich spätestens in kochi sein muss, hab ich erfahren dass ploetzlich kein fährunternehmen mein auto mitnehmen will, da gabs in der vergangenheit zu viele probleme mit privat verschifften autos. das stellt jetzt natürlich ein kleines problem dar, werd wohl mal zum hafen fahren und versuchen ob sich da was machen lässt, hoffe sehr mir jetzt keine alternativvarianten überlegen zu müssen. morgen schaff ichs aber eh nicht rechtzeitig nach kochi also brauch ich vor montag nicht dort sein, geniesse daher noch das wochenende, geaergert hab ich mich gestern schon ein bisserl und werd ich mich naechste woche wohl auch noch genug muessen. oder alles wird ploetzlich gut und dann waer das aergern auch umsonst gewesen.

india part I 14. Oktober 2009 um 15:24 Uhr

also erstens sind neue fotos in der nepal-bildergalerie, anschauen!

und zweitens:

waren in nepal noch kurz in lumbini, dem geburtsort buddhas, bevor wir auf den tag  genau 6 monate nach meiner abfahrt in indien angekommen sind. klar hab ich schon vorher gewusst dass hier noch ein bisserl mehr interesse an europäern und dem auto besteht, war auch ziemlich wichtig das vorher zu wissen und sich drauf einzulassen sonst ist hier etwas schwierig und anstrengend denk ich mal. hier zb haben wir bei der grenze zwei schweizer ein stück mitgenommen, habe gleich beim ersten cay (tee) einen eindruck bekommen was hier publikumsmäßig auf uns zukommt

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kurz darauf das erste mal in indien schlafplatz gesucht, in der nacht einen netten platz gefunden, in der früh von ca 20 neugiierigen indern umringt gewesen

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für mich hinten ist das kein problem, kann ja alles zumachen, lisa schafft es erstaunlicherweise vorne über sitz und beifahrersitzbank liegend weiterzuschlafen selbst wenn sich alle zuseher um die windschutzscheibe und die seitenfenster drängen. haben inzwischen aber auch ein paar plätze gefunden an denen es nicht so mühsam war, muss man zwar bei nacht suchen weil man sonst von anfang an publikum hat aber wenn man sich bemüht kann man sogar in der früh halbwegs ungestört vorm bus kaffeetrinken

um nicht so aufzufallen ist der bus inzwischen schon indischer gestylt, kommt auf dem foto nicht so ganz rüber, muss ich mal ein besseres machen

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sind jedenfalls erst mal nach varanasi gefahren, der verkehr entspricht kathmandu zur festivalzeit

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dafür wars zu fuß sehr nett, interessante begegnungen und bierchen am ganges

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täglich wird eine zeremonie angehalten um mother ganga zu ehren

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als wir bei der zeremonie waren hats allerdings zu regnen angefangen, nachdem das ganze 2,5 stunden dauert haben wir nach einer halben stunde im regen aufgegeben

jedenfalls ist varanasi ziemlich genial und interessant, ausserdem eine wahnsinns fotokulisse, war aber irgendwie fotofaul, hab in zwei tagen drei bilder gemacht

danach gings weiter nach hyderabad, schon im südlichen teil indiens (da hab ich gar keine fotos gemacht, bin anscheinend generell städtefotofaul), neben der strasse immer wieder affen getroffen

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wollten auch einen nationalpark anschauen, sperrt aber erst in einer woche auf, haben uns dort in den dschungel gestellt, in der früh von einer anderen affensorte geweckt worden, laut lisa makaken (falls man das so schreibt)

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und weil wir grad dabei sind noch ein affenfoto vom tempel den wir am nächsten tag angeschaut haben

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und abschließend hanuman, der affengott

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inzwischen sind wir in hampi, extrem geniale tempelruinenstadt

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hoffe dass ich jetzt endlich mal infos von der fähragentur bekomme die das auto verschiffen will, dann würd ich mal wissen ob es besser ist nach chennai an die südöstliche küste odr nach kochin an die südwestliche küste zu fahren. werd jedenfalls ziemlich froh sein wenn das auto mal mit positiv erledigtem papierkram am boot steht. inschallah.

zurück zum ursprung 1. Oktober 2009 um 15:01 Uhr

viel zeit vergangen seit dem letzten blogeintrag, auch viel passiert in den letzten, sicherlich intensivsten tagen in nepal, deshalb wird’s wieder mal etwas länger, nur gleich mal vorweg als warnung

von chitwan sind wir nach nalang gefahren, einem bergdorf in dem lisa vor 5 jahren mal gearbeitet hat, hab dort allerdings nur eine nacht bleiben können weil das in pokhara professionell abgedichtete getriebe wieder ziemlich viel öl verloren hat. haben hier meg raj wiedergetroffen der hier seine zweite lodge hat, hat uns gleich mal mit einigem roxy, dem reisschnaps der hier von jeder familie gebraut wird, begrüßt. haben dann eine nacht gratis in seiner lodge schlafen können, ziemlich nette kleine zeltstatt mit theortischem himalaya-blick, die sicht war aber nie frei solang ich dort war

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hab mich dann am nächsten tag allein nach kathmandu aufgemacht, dort hat’s mit hilfe eines nepalesischen guides den ich in nalang kennengelernt hab mal zwei tage gedauert die beste werkstatt aussfindig zu machen, im endeffekt haben die mechaniker dort nach einem ganzen tag arbeit mit mäßig passendem werkzeug aufgegeben und das gleiche gemacht wie schon die mechaniker in pokhara, einfach silikon über die dichtungen geschmiert. bin mal gespannt ob das diesmal länger hält als eine woche… dafür bin ich nach dem rausfahren aus der werkstatt gleich mal mit der bremse ins leere gestiegen, erstaunlicherweise is aber nix passiert obwohl ich quer über die meistbefahrene strasse kathmandus gerollt bin und zwei stunden später hat die bremse wieder funktioniert, ein bisserl schlechter als vor der werkstatt aber alles “yes sir, no problem” also wird’s schon passen
für die 4km von der werkstatt zu meinem standplatz hab ich dann noch 2,5 stunden gebraucht weil kathmandu zur fesivalzeit verkehrstechnisch etwas überlaufen ist, der kleine ausflug nach kathmandu war also alles in allem nur mäßig gefällig

bin am nächsten tag dann wieder nach nalang gefahren, die letzten extrem schlechten 10km in das dorf hinauf sind immer ein erlebnis, weiß jetzt aber dass in der fahrerkabine 6 leute und das gepäck von 10 leuten platz haben

zurück in nalang hab ich diesmal nicht in der lodge sondern wie halt sonst auch immer im auo geschlafen, allein ist man hier nie, gibt immer ein paar kinder und manchmal auch erwachsene die mir interessiert beim zähneputzen, kaffeemachen, kaffeetrinken, lesen usw zuschauen, erstaunlicherweise gewöhnt man sich da ziemlich schnell dran
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die nachwuchsfußballmannschaft von nalang

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und die zukünftigen cheerleaderinnen

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es freuen sich hier alle immer wenn sie fotografiert werden und dann die fotos von sich auf der kamera sehen, sind generell alle extrem gastfreundlich und legen ihre schüchternheit ziemlich schnell ab

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und das ist die familie bei der lisa vor 5 jahren und auch jetzt gewohnt hat, die großeltern und der sohn der für das dasain-festival von kathmandu nach hause gekommen ist

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von nalang gings dann nach gorka, dort haben wir uns mit einer stunde und einem tag verspätung (haben uns schon an die “nepali time” bei der alles nicht so genau genommen wird gewöhnt) mit ramesh getroffen, war ja unser guide in chitwan und hat uns eingeladen das dasein-festival bei seiner familie in einem noch abgelegenerem bergdorf mitzufeiern. hat gemeint dass der weg dorthin nicht so schlecht ist, war dann aber stellenweise ein wenig gatschig, war genauso erstaunt wie alle anderen dass ich da durchgekommen bin

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und die flüsse noch mal um einiges breiter und tiefer als bisher, haben nasse füsse bekommen

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gibt von den flussdurchfahrten und dem schlamm auch ganz lustige kleine videos, werd ich versuchen hochzuladen wenn ich mal irgendwo eine bessere verbindung hab

sind jedenfalls ziemlich weit aber nicht ganz bis zum dorf gekommen, haben bei unserem schlafplatz noch eine ziegenschlachtung miterleben dürfen, im zuge des festivals werden etliche ziegen, schweine, hühner und büffel geopfert, allen muss mit einem einzigen schlag der kopf abgeschlagen werden sonst verheisst es unglück. die ziege wird aber davor 5x mit wasser besprenkelt, wenn sie sich dabei schüttelt heißt das dass sie mit der schlachtung einverstanden ist, wenn nicht wird sie in die freiheit entlassen. diese ziege hat sich kurz nach dem foto bei der dritten besprenkelung einverstanden erklärt und sich noch ein bisschen später auf unseren tellern befunden

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nachdem also etliche viecher geschlachtet werden wird man im zuge des festivals (das mehrere tage dauert) auch permanent eingeladen, bekommt dann eine schüssel fleisch ohne beilage und roxy, der wird ununterbrochen nachgefüllt wenn man auch nur einen schluck davon gemacht hat, ob man grad beim frühstücksfleisch oder beim abendessensfleisch sitzt ist dabei egal
das dorf von ramesh ist nur zu fuß zu erreichen, sind also raufgewandert, bei jedem dorf bei dem wir vorbeigekommen sind haben wir so eine schaukel gesehen

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auch die wird von jedem dorf nur für die dauer des dasain-festival aufgestellt, wer da runterfällt fliegt ziemlich weit

die familie von ramesh

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seine nichte und sein neffe, verzogen aber herzig

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am ersten abend waren wir vorerst mal bei den nachbarn auf fleisch und roxy

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und erste nepalesische tanzstunden

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nach dem abendessen bei der familie hat das dorf dann noch ein kleines welcome-fest organisiert, wir waren die ersten ausländer die hier über nacht geblieben sind. neben dem obligaten roxy haben wir noch tikas und blumenketten bekommen, bei dem fest sind die burschen auf einer seite gesessen

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die mädels auf der anderen seite

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und wir tanzend dazwischen

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den großteil der zeit wird immer ein einziges lied gesungen, dabei singen quasi die frauen gegen die männer, eine seite beginnt zu singen und die andere seite muss eine antwort darauf finden, das geht dann ein paar stunden so

blick beim aufwachen aus dem zimmer von ramesh, zum ersten mal waren die 8000er frei

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an zweiten tag des festivals bekommen die jungen von den alten familienmitgliedern einen tika auf die stirn und spezielle blätter in die haare oder hinter die ohren, soll glück bringen

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ich wurde auch gesegnet

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am abend gabs wieder eine party, am nächsten morgen haben wir uns dann wieder auf den rückweg gemacht

am abend nach langer zeit wieder mal einen schönen und ruhigen schlafplatz am fluss gefunden
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ramesh hat noch ein hendl zum abendessen besorgt, selbstredend auch ein bisschen roxy (oder “nepali water”, wie er auch genannt wird), nach etlichen kilo fleisch und genausovielen gläsern roxy in der letzten woche sieht man lisa nicht unbedingt auf den ersten blick an dass sie eigentlich vegetarierin ist

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haben dann noch etwas kultur angehängt uns uns in gorka-city den tempel und ehemaligen palast angeschaut, erstaunlich was man entdeckt wenn man sich die holzschitzereien genauer ansieht

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und von gorka sind wir wieder nach chitwan zurückgefahren um ramesh zurückzubringen, morgen machen wir uns von hier aus nach lumbini, dem geburtsort buddhas, auf, der ist gleich an der grenze zu indien, in spätestens drei tagen sollte ich also endlich in den genuss der berühmt defensiven indischen autofahrmentalität kommen

und kommentare kann ich leider weiterhin von hier nicht beantworten, jürgen ich muss dich leider entäuschen, sind weder ein paar noch fährt lisa nach australien mit, probleme mit moskitos gibts so gut wie gar keine und jan freut mich immer zu hören wie’s euch geht ;)