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issyk kul, bishkek, “straf” 28. Juli 2009 um 14:40 Uhr

bei karakol gibts nette rote felsformationen

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und heiße quellen, die strasse dorthin war voll von großen felsbrocken, ich hab erstmals aufgeben müssen, wollt ich dem armern auto dann doch nicht zumuten, geparkt und mal geschlafen, am nächsten tag zu fuß weiter

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hier siehts aus wie in österreich, iwan meint es sieht aus wie in dre schweiz, sehr schön jedenfalls
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dann die “natürlichen” heißen quellen gefunden und romantische stunden mi iwan in diesem herzpool verbracht

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kleinen salzsee besucht, war lustig, angeblich totes meer-feeling, nachdem ich dort noch nie war kann ich diesen vergleich weder bestätigen noch zurückweisen

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und wieder mal genialer schlafplatz, diesmal sogar mit sandstrand
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am nächsten tag nach bishkek gefahren, hab mich gefreut nuria und jürgen wiederzusehen. finde bishkek eigentlich viel netter als erwartet, die meisten leute haben nur negatives erzählt, kann ich nicht bestätigen, mir kommt alles eigentlich ziemlich relaxed vor. nur autofahren ist hier kein spaß, gleich mal von der ersten polizeistreife beschuldigt worden nicht geblinkt zu haben was erfunden war, hab mich zwar geärgert, hab dann aber die “straf”, so heißt die strafe auf russisch, von 1000 som auf 100 som runtergehandelt und bezahlt, hinter der nächsten kurve aber gleich wieder polizei, hätte angeblich nicht links abbiegen dürfen, die spur war allerdings als geradeaus- und linksabbiegespur gekennzeichnet. das war mir dann zuviel, hab die polizisten gleich von beginn an beschimpft, zwar auf deutsch aber es war offensichtlich was ich gemeint hab, daraufhin war mein führerschein dann erst mal weg, hab ich zwar noch 1,5 stunden versucht wiederzubekommen aber ohne erfolg, nuria und jürgen sind auch noch zur unterstützung vorbeigekommen aber hat auch nichts gebracht. gestern dann mit nuria auf der polizei um ihn zurückzubekommen aber der computer ist eingegangen und sie konnten ihn nicht rausgeben, heute das zweite mal dort und jetzt hab ich ihn wieder, hat 320 som also ca € 5,- gekostet. wird zeit dass ich aus zentralsien rauskomm, bis kirgistan hab ich nie probleme gehabt aber hier zahl ich ständig, zu schnell, kein licht, nicht geblinkt und sonstiger schwachsinn, kann leider nicht mehr so feundlich sein wie notwendig, dadurch wird autofahren etwas teuer…
einige gehsteige sind gerade in arbeit, ist aber kein grund sie zu sperren

und jetzt muss ich nur noch einmal ganz  kurz schlafen bis der günther kommt, ankunftszeit ist mit 3:15 zwar sehr mühsam aber ich freu mich natürlich trotzdem sehr, werden kein langweiliges reiseteam abgeben denk ich mal. und wenn er ankommt gehts gleich los richtung china, vor der grenze treffen wir dann esther und jan, die beiden deutschen die uns mit ihrem allrad-lkw durch china begleiten werden. angeblich gibts in china internetsperre, glaub zwar nicht ganz dran aber schau ma mal, wenn jetzt 3 wochen nix neues kommt heißt das auf jeden fall nicht automatisch was negatives

osh to issyk kul 21. Juli 2009 um 09:25 Uhr

also zuerst mal: mit china klappt zum glьck alles, vielleicht sogar besser als erwartet, weil, sofern sich das mit den genehmigungen ausgeht, noch ein zweites auto mitfдhrt und damit alles ein bisserl billiger wird, ist natьrlich sehr erfreulich.

und zu den letzten tagen: habe in osh iwan, einen schweizer, getroffen, mit dem ich seither unterwegs bin. sind von osh nach arslanbob gefahren, dort haben wir zur abwechslung wiedermal tiffany und annie getroffen, auЯerdem tobi und klaus aus deutschland mit motorrad, mit  all denen sind wir jetzt mit kurzen unterbrechungen immer wieder zusammen unterwegs.
in arslanbob mit iwan einen wasserfall besucht, dabei gleich in ein lдngeres fotoshooting mit den цrtlichen schцnheiten geraten, rechts ist iwan

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vom wasserfall sind wir dann noch weiter rauf, im endeffekt wieder mal viel weiter als geplant mit kurzen barfuss-kletterpassagen, war sehr froh dass wir einen besseren abstieg gefunden haben, war mit flip flop unterwegs

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dann von arslanbob weiter richtung narin, schцne strassen ьber hohe pдsse

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blick vom kaldama ashuu pass (3062) richtung kazarman

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mit etlicher riesigen adlern oder geiern, waren uns nicht ganz einig

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teilweise schwierige bedingungen

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und mдЯig vertrauenserweckende brьcken

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zum ersten mal wasser von den brunnen in den dцrfern geholt, ein alter kirgise hat eine zeitlang grinsend zugeschaut wie iwan дuЯerst motiviert gepumpt hat, dann hat er uns gezeigt dass man den hebel einfach nur ein bisschen nach unten drьcken braucht, dass er uns die hilfestellung nicht gleich gegeben hat hab ich ein bisserl lustiger als iwan gefunden

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und irgendwann hab ich dann den unbesfestigten strassen auf denen ich seit einem monat unterwegs bin tribut in form des ersten kaputten reifen zahlen mьssen. aber wenn man bedenkt dass der lonely planet-autor mit seinem auto auf dieser strecke 27 pannen gehabt hat ist ein einziger reifenschaden eigentlich ganz gut. und gesellschaft von den beiden kirgisen haben wir auch noch gehabt, keine ahnung was der linke gerade macht. und ralf alle reifenwechselbehelfe funktionieren weltklasse!

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wiedermal anfahrt zu einem gebirgssee, diesmal zum son kul auf 3016m

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manche passagen kцnnten langsamer gefahren werden, macht aber natьrlich viel mehr spaЯ so, allerdings ist jetzt das auto total versaut

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zum son kul sind dann auch wieder unsere 4 motorradfahrer nachgekommen, von links nach rechts sind das tobi, annie, tiffany, iwan und klaus

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auch englдnder unter sich haben unterschiedliche herangehensweisen an flussquerungen: tiffany eher europдisch…

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annie schon ziemlich asiatisch…

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nachdem es am ersten tag am son kul abwechselnd geregnet, gehagelt und geschneit hat war es noch zwei tage schцn, daher dortgeblieben und uns alle einen sonnenbrand geholt

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und zwischendurch wieder mit dem motorrad herumgespielt, finde schцn langsam gefallen daran

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inzwischen sind wir am issyk kul angekommen, ist ein riesiger see in der nдhe von bishkek, werden hier wohl ein paar tage bleiben, hab mich mal ein bisschen abgesetzt wдhrend sich der rest in karakol aufhдlt.

schön wars… 13. Juli 2009 um 10:10 Uhr

schweren herzens vom pamir verabschieden müssen, noch shoppen am markt in murghab, zwei breite containerreihen, ca jeder dritte conainer ist ein geschäft

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aktaibal pass diesmal viel, viel entspannter, ohne höhenkrankheit und mit viel besserem wetter

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wieder am kara kul übernachtet, diesmal einen schönen platz direkt am wasser gesucht und mich nicht übergeben

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blick auf den kara kul von der anderen seite, nur die härtestesten überleben hier oben

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bereits wieder in kirgistan, am weg von sary tash nach osh von einer schafherde in die nächste geraten

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ist sich aber trotzdem ziemlich locker in einem tag vom kara kul nach osh ausgegangen, da bin ich jetzt seit zwei tagen, kann gerade wenig konkrete pläne machen weils probleme mit der china-genehmigung fürs auto gibt, sollt ich die nicht bekommen muss ich möglichst schnell nach bishkek und versuchen an irgendwelche anderen visa zu kommen, hoffe natürlich nach wie vor dass das nicht nötig sein wird

pamirs part II 10. Juli 2009 um 11:48 Uhr

die beiden deutschen beschließen sich einen esel zu kaufen und von ishkashim nach langar zu wandern, find ich gut aber von da komm ich grad deshalb mache ich mich am offiziellen pamir-highway von khorog aus auf wieder richtung murghab. in diesem jahr ist es viel zu kalt, alles angepflanzte ist 2 monate zu spät dran, als ich aufbreche muss ich mich wieder durch regen und schneeregen quälen

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aber je weiter ich raufkomm desto schöner wirds

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die stimmung kurz vorm koitezek-pass (4271m), kommt leider auf fotos nie so rüber wie in echt, war jedenfalls extrem beeindruckend

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nach 180km verlasse ich den highway (der übrigens auch nur sehr spärlich asphaltiert ist) um mir den yashil kul, den “grünen see”, auf 3719m anzuschauen, die strasse dahin gefällt mir schon mal ausgezeichnet

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waschbrettpiste aber wunderschöne umgebung

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und in genau dieser sekunde verliebe ich mich auf anhieb in den yashil kul

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komme um ca 20:00 an und bin im gesamten tal komplett alleine, bis auf wenige ausnahmen wird es die nächten 3 tage, solange kann ich mich nämlich nicht überwinden das tal zu verlassen, auch so bleiben

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nachdem ich mal verdiente 13 stunden geschlafen habe weckt mich um halb 11 james, ein australier den ich am vortag bei der durchfahrt durch bulunkul, einem kleinen dorf im nachbartal, schon getroffen habe. er will nur kurz hallo sagen weil er gerade eine 6-tägige wanderung beginnt, ich mach schnell frühstück das dann bis 15:00 dauert

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genauso relaxed gehts weiter, ich schau dass ich meine wäsche wasch und ein bisserl das auto pflege, hat sich bei den strassen der letzten tage doch viel gelockert und verzogen

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gestern besuchen mich in der früh die beiden kinder aus bulunkul, bekommen mal jacken, dann futtern sie mir alles weg was sie finden, bin ihnen aber nicht bös weil sich herausstellt dass sie auch reggae-fans sind

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ich beschließe mal kurz einen kleinen hügel raufzustapfen um ein foto vom see von weiter oben zu machen. hier würds eigentlich schon reichen aber mich packt erstaunlicherweise der ehrgeiz und ich will weiter rauf

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beim ersten scheefeld freu ich mich noch

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die nette alm (oder wie so was mit wenig vegetation heißt) wird ein paar stunden später zu einem schnee- und geröllfeld

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diesen grad kraxel ich hoch, ich bin bestens ausgerüstet mit einem halbe liter wasser, das war natürlich nach der ersten halben stunde schon weg, und dem fotoapparat, hätt ich gewusst wo ich hingeh hätt ich ein bisserl mehr mitgenommen

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aber irgendwann bin ich oben, keine ahnung wie menschen auf 8000er hochkönnen, ich hab schon hier nach allen 5 schritten kurz pause machen müssen. links der yashil kul, rechts der bulun kul und das dazugehörige kleine dorf

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der weg runter stellt sich unabhängig von meiner fertigkeit nach dem aufstieg noch als zusätzlich mühsam heraus, habe meine treuen und altgedienten bergschuhe zwar in der früh noch liebevoll mit superkleber behandelt, die beiden beschließen aber dennoch nach ersten ermüdungserscheinungen beim aufstieg einem komplettzerfall beim abstieg nichts entgegenzusetzen, trotz größter vorsicht meinerseits gestalten sich die geröllfelder damit äußerst schmerzhaft

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völlig fertig bin ich wieder zuhause, der linke schneehügel, also der genau in der bildmitte, war meiner, der karte entnehme ich dass er zwischen 5000 und 5200 hoch ist, na bitte, so hoch war ich sicher noch nie in meinem leben, und das nur weil ich kurz mal ein foto machen wollte

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hatte eigentlich geplant nach dem foto nach murghab weiterzufahren, dafür sit es jetzt natürlch viel zu spät, starte mit letzer kraft einen versuch die kleine heiße quelle von der icch gelesen hab zu finden, sollte nicht weit entfernt von meinem standplatz sein, habe ich die letzten beiden tage vergeblich gesucht. und glücklicherweise wird das suchen belohnt, teile mir daraufhin über eine stunde das warme mineralwasser das gut gegen allen ist mit ein paar kröten, habe ein bad noch nie so genossen

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letzter blick auf meinen geliebten see bevor ich um 20:00 schlafen geh

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pamirs part I 6. Juli 2009 um 13:39 Uhr

imgp2939das ist arieh, er hat in murgab eine mitfahrgelegenheit gesucht, wir waren bis heute früh zusammen unterwegs, bin durch ihn zu viel mehr seightseeing und aktivitäten gekommen als geplant, anstrengend aber sehr gut. hier sind wir grad zu einem see auf ca 3500m gefahren, ganz seltsamer einsamer ort, dürfte früher eine militärbasis gewessen sein
dscn5045erstmals ewas luft abgelassen weils jetzt länger mal keine befestigten strassen gibt. fotos mit mir drauf sind natürlich von arieh, ein paar andere auch

dscn5080aber durchgehend traumhafte pisten in den süden runten zur afghanischen grenze

imgp2954checkpoint als wir an die afghanische grenze, von tadschikistan getrennt durch den fluss pamir, kommen, haben 20 minuten warten müssen bis der dientshabende soldat vom militärcamp auf einem nahegelegnen hügel es geschafft hat zu uns zu laufen, sie dürften in dem camp keine autos haben
imgp2967reiter in afghanisan, winken freundlich zurück

imgp2978wir also in tadschikistan, links von uns afghanistan
imgp2990nette abdstimmung

dscn5169nachdem arieh kein zelt mithat haben wir homestays gesucht, er indoor und ich davor im auto, erste nacht in langar bei dieser großmutter mit ihrem enkerl verbracht

imgp3020die felsen hinter langar hochgekraxlt, da gibts ca 6000 petroglyphen, größtenteils abbildungen vom marco polo-schaf
imgp3045dann etwas weiter eine ruine besucht, dabei diese drei herren kennengelernt, derjenige links vom esel (kann mir leider keinen einzigen namen hier merken) hat uns alles gezeigt und uns zum essen eingeladen, währenddessen hat seine arme tochter ca 3 stunden mein auto bewachen müssen das mitten am berg so sicher wie nie zuvor geparkt hat
dscn5192blick von der ruine ins tal, links kommt der pamir und vereint sich mit dem aus afghanistan (gradeaus) kommenden wakhan und die beiden sind ab hier der panj

dscn5201essen bei unserem freund, davor werden die füße gewaschen

dscn52272später im nächsten dorf mit ein paar kindern felsenngräber und diesen buddhistischen stupa erkundet

dscn5237er ist für die wasserversorgung des dorfes und somit fürs öffnen und schließen der schleusen zuständig

imgp3076finden am panj einen sandstrand und gehen gleich baden und uns waschen, wasser hat gefühlte -40 grad

dscn5252wärmen uns danach in den heißen quellen von bibi fatima, dort finden uns ein paar kinder und führen uns zu ihrem papa, bei ihm quartieren wir uns ein

imgp3126unsere nachbar, wollten immer fotografiert werden, waren sehr lustig auch wenn sie dann immer beim foto ein ernstes gesicht gemacht haben

imgp3100am nächsten morgen läuft das kleine kalb vorm haus herum, wird liebevoll wie ein haustier behandelt, wir schauen uns noch kurz die gegend an und wollen eigentlich danach weiterfahren, als wir zurückkommen wird dieses liebe geschöpf aber grad als unser mittagessen zubereitet, ist natürlich eine große ehre und wir bleiben noch

dscn5291obwohl wir uns gut in den bergen versteckt haben finden uns tiffany und annie und quartieren sich auch bei unseren gastgebern ein

dscn5302und zufällig findet auch noch jaro aus der slowakei zu uns, trinken ein paar bierchen die ich davor fast ganz alleine mit dem motorrad geholt hab wobei das motorrad einmal ein bisschen müde war und sich auf auf einem geröllhaufen schlafen gelegt hat (ist aber alles ganz geblieben) und mir einmal längere zeit seine mithilfe bei dem versuch aus einem kleinen bach rauszukommen versagt hat, sehr zur erheiterung der umstehenden dorfbewohner und tiffany die sich erstaunlich wenig sorgen um ihr gefährt macht

imgp3144müssen uns am nächsten tag wieder von tiffany und annie verabschieden weil sie in die gegenrichtung fahren, arieh, jaro und ich machen uns auf in richtung ishkashim, wenn man ganz genau schaut merkt man dass die leute hier den russen noch ein bisserl nachtrauern

imgp3148bei ishkashim gibts jeden zweiten samstag einen afghanischen bazar, vor der brücke muss man den pass abgegeben, von der anderen seite kommen auf die gleiche weise afghanische händler und bieten ihre waren im niemandsland an

imgp3161zu kaufen gibts alles aber wenig sinnvolles

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zwischendurch müssen auch die händler mal chillen

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danach gehts weiter den panj entlang nach khorog

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und hier wird jetzt seit zwei tagen gar nichts gemacht, ein bisschen routenplanung die im normalfall sowieso nur ein ungefährer anhaltepunkt ist, die tatsächliche strecke wird sowieso von allem was so passiert bestimmt

imgp3176die kinder versuchen netterweise mein auto durch wasserdraufspucken zu reinigen, bringt leider nicht viel

imgp3219-510-x-383die beiden erkunden gerade mit mir khorug, phillip und olivier aus deutschland, sind noch viel langsamer drauf als ich was ich sehr schätze, ich hab übrigens meine bisher letzte zigarette vor 2 monaten geraucht

ab morgen bin ich fürs erste wieder alleine unterwegs, arieh muss nach dushanbee, ich mache mich wieder auf den weg richtung murghab, diesmal nördlicher über den pamir-highway

the adventure is about to begin 1. Juli 2009 um 06:30 Uhr

in osh/kirgistan nuria getroffen, hat jürgens laune natürlich sehr verbessert, die beiden wollen im august heiratenimgp2659

das ist 10 sekunden bevor ich bemerke dass das flußwasser in osh einen ganzkörperausschlag bei europäern hervorruftimgp2662

der weg von osh nach sari tash, wahnsinnsumgebungimgp2726

freundliche hirtenjungenimgp2700

und andere jungen die mir ihr huhn zeigen oder verkaufen wollen, hab ich nichgt verstandenimgp2716

jürgen ist öfter mit wassernachfüllen beschäftigt als gut istimgp2721

unser erster pass, ich glaub 3700mimgp2758

kurz nach dem pass bei einem jurt-camp stehengeblieben und dort übernachtet, umgeben von schafen, kühen, hunden, pferden und yaksimgp2778

dann wieder servicestation für jürgens kühler, die kleinen undichten stellen wurden mit tabak gekittet und der zu- und ablauf abgedichtetimgp2788

am ende muss jürgen auch beim mechaniker alles selbermachenimgp2796-508-x-677

weiterefahrt richtung tadschikischer grenze, yaks auf und neben der strasseimgp2812

manchmal weist die strasse leichte schwächen aufimgp2813

oder gleicht einem bachbettimgp2814

aber wir kämpfen uns brav die 4200m zum grenzpass nach tadschikistan hochimgp2832

werde oben von meinem sternzeichen empfangen, wenn das kein gutes ohmen istimgp2848

so gut kann das ohmen dann auch nicht gewesen sein, werden in tadschikistan gleich mal von einem ausgewachsenen schneesturm begrüßt, müssen bei ausbaufähiger sicht widerliche schlammbäche querenimgp2860

den schneesturm haben wir hier schon über uns gelassen, die bäche bleibenimgp2871

quartieren uns ziemlich erschöpft vor dem haus einer tadschikischen familie ein, ich besuche sie noch auf einen cayimgp2882

zu all den pannen und strapazen kommt noch dass jürgen einen reifenschaden hat, er beschließt am nächsten tag mit nuria nach kirgistan zurückzufahren. mir gehts in der nacht ziemlich schlecht, dürfte die höhe (schlafen auf 3900m) nicht so gut vertragen, nachdem ich mich aber in der früh wieder vom abendessen verabschiedet hab gehts besser und ich entscheide mich alleine weiterzufahren. das ist das letzte foto, zusammen mit 3 deutschen radfahrern die sich auf einen tee vorbeischauen, danach trennen wir uns also schon wieder, werden uns in bishkek wiedersehenimgp2884

um wieder ein bischen tiefer zu kommen und fit zu werden muss ich mich zuerst einmal über den höchsten pass des pamir arbeiten, das ist die höchste stelle, 4655m, war auf der höhe etwas damisch im kopf und wollte schnell wieder runter, daher kein selbstauslöserfoto, ich muss aber am rückweg sowieso noch mal hier vorbei dann werd ichs nachholenimgp2903

ein bisserl weiter unterhalb das schild zum beweisimgp2912

am nachmittag in murgab angekommen und nicht schlecht gestaunt in einem steinzeitlichen dorf auf 3600m, dessen wasserversorgung aus einem einzigen brunnen am hauptplatz besteht, eine einrichtung zur förderung des ökotourismus mit wlan (!!!) zu finden… daher mal dieser erste bericht von oben, hab jetzt mal 10 stunden an diesem platz geschlafen und bin wieder voll fit, hab außerdem arie, einen israeli, aufgegabelt der mal ein stückerl mit mir mitfahren wird, bin also vorläufig nicht ganz alleineimgp2930