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Spaß in der Krise

Spaß in der Krise

Wir haben es ja alle nicht leicht, gell? Auch Hazel & Lie nicht, obwohl, immerhin werden Liezel von österreichischen AMS freundlich (“fordern & fördern”) unterstützt und alles was sie dafür tun müssen, ist sich ab und zu auf irgendwelche Jobs bewerben. Geil.

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Es macht richtig Spaß, die Zeitung durchzublättern und sich selbst in verschiedenen komischen Jobs vorzustellen. Vor allem, wenn sich die Jungs (bzw. Mädels) von der Matrix Consult so richtig ins Zeug legen.

Gesucht wird ein Senior Fund Manager. Was ist denn das? Wikipedia klärt Liezel auf:

Fund manager (or investment adviser in the U.S.) refers to both a firm that provides investment management services and an individual who directs fund management decisions.

Das war doch jetzt eine recht rassige Zirkeldefinition, gell, Wikipedia? Aber wir haben mitbekommen, es ist einer, der mit Geld umgeht. Andererleuts Geld. Machen Liezel auch. Solange die Bank mitmacht, aber auch das ist ja bei den Fund Managern nicht anders. Liezel haben sich schnell über die Finanzkrise schlau gemacht und festgestellt: Das wär doch was für uns, oder, die Skillz hamma, gell? Aber dann, ach:

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Hands on, qu’ est-ce c’est? Anglais? Ein Lieber Freund der Liezel meinte dazu, er würd ja nicht öffentlich masturbieren, selbst wenns gut bezahlt wär. Und das ganze als solider, bodenständiger Typ? Was tun die Leute nicht alles für einen Job. Aber masturbieren ist gesund und macht Spaß, sagt die Forschung. Doch Solidität? Bodenständigkeit? Mag die Forderung nach Solidität das Resultat eines schmerzlichen Umdenkprozesses sein? Folge der Finanzkrise? War der vorige Senior Fund Manager nicht so solide?

fund management = serious business?

Und wie genau, Matrix Consult, ist man jetzt beides, bodenständig und interkulturell? Alles spricht für einen vielseitigen Job. Liezel sind fasziniert. Der Job wird ja immer spannender! Notfalls tun die Beiden halt seriös, fällt nicht leicht, aber in Zeiten der Krise muss man sich halt nach der Decke strecken.

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Pioniergeist? Qualitätsorientierung? Risikobewusstsein? Bitte liebe Leser stellt Euch einen Pionier vor, bodenständig und solide, dabei aber tierlieb und interkulturell okay, also kein Indianerschlächter oder so und beim Baumfällen berechnet er flugs den Einschlagwinkel seiner stets sauber gepflegten Axt. Dabei achtet er genau auf die korrekte Fällmethode, um sein Hüttchen/Pilzzucht/Wildgehege nicht zu beschädigen. Er muss er immer früh raus, hat aber immer ein freundliches Wort für die Morgenmuffel. Denn: er ist eigeninitiativ und eigenverantwortlich sowie teamfähig.

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Langsam beschleichen Liezel leise Zweifel. Dann schauen sie noch mal in etwas älteren Mails und graben eine Jobanzeige der etwas anderen Art aus, die Lie seinerzeit von den verrückten Kanadiern zugesandt worden ist. employment.jpg

Wien, Wien, nur Du allein…

Wien, Wien, nur Du allein…

Liezel sind wieder zhaus. Lie sagt: Jedesmal, wenn er aus Deutschland wieder nach Wien kommt, wundert er sich über die Freundlichkeit der Wiener. Und darüber wundern sich dann die Wiener, gell? Ist man doch fast stolz drauf, die Hauptstadt der Grantler und Originale zu sein. Aber es muss mal gesagt werden: Wien, Wien, nur Du allein bist die Stadt in der Liezel wohnen wollen… (Abgesehen von Melbourne und Santa Monica) Und du bist auch die einzige Stadt, in der es diese superwirren Hühnergrills gibt…

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Kommentar von Hazel: Jo, die Weanaschdodt is scho schee, aber d’Leit freindlich?!?  Heut in der Bim:

Ein aufmerksamer junger Mann mit Hut hält mir und einem Herrn die Tür zur Straßenbahn auf während diese gerade in der Station vor einer roten Ampel steht. Dreht sich ein Original Wiener Grantler mit vernichtendem Blick zu ihm um und sagt: Ddtrottl!

Und die Damen vom AMS (liebe Piefke: Arbeitsamt) sind anscheinend auf miese Laune, Proloton und professionelle Unfreundlichkeit trainiert.

Also, von mir aus kömma wieda fohrn.

Das war übrigens auch die Empfehlung vom Hausarzt: 5 Monate Antibiotikakur (Malariaprophylaxe), rohes Schweinsgekröse und so Zeugs hat den Verdauungsapparat unbeeindruckt gelassen. Kaum in Wien eingetroffen, rebelliert der Dickdarm bzw., in Lies Worten, klötert die Peristaltik…

Trotz allem haben sich die Beiden fest vorgenommen Wien als eine Art Station der Weltreise zu sehen (sie meinen das jetzt ausnahmsweise so ein bissi eso-teso-transzendent) und was die Partyszene betrifft kamma ned sudern (liebe Piefke: gemeint ist: Man kann nich meckern). Hazel und Lie haben sich noch in Laos überlegt, daß es toll wäre, die ganzen lieben Wiener (na gut, vielleicht gibt es auch noch nette Wiener, die nicht da waren, aber nicht so viele!) auf einmal zu sehen und des ging auch. Man solls nicht glauben, aus dem hinterletzten asiatischen Kaff kann man einen Wiener U-Bahnbogen mieten und ihn mit der Crème de la Crème der Wiener Bohème füllen. Geil, Leut. Liezel danken!

Drei Sternchen

Drei Sternchen

Ahhhh, der erste arbeitslose drei Sternchentag liegt hinter mir. Und wie fängt ein solcher Tag an? Mit einem Planscher im Krawa, möglicherweise dem schönsten Bad Wiens. Vor allem in dieser Jahreszeit, bevor zu viele Menschen Abkühlung suchen. Ausklingen lässt man einen drei Sternchentag mit den Kollegen im Weinhaus Sittl. Leute, es ist eine Lust zu leben. Ich geh jetzt baden. Adios.