Liezel überqueren bei Ciangkhong den Mekong und fahren aufgrund einer spontanen Eingebung Lies und der Übereifrigkeit eines thailändischen Tuktukfahrers (in Laos wär das nicht passiert) über Nacht direkt weiter nach Bangkok. Die Stadt und vorallem der Verkehr stehen in einem so krassen Gegensatz zum beschaulichen Laos, dass die Beiden sich grosse Mühe geben müssen, nicht von einem (oder mehreren)Auto(s) überfahren zu werden als sie aus dem Taxi steigen um in Ihrem Hotel (das Gebäude in der Mitte) einzuchecken. Das Viertel liegt in der Nähe der berühmt berüchtigten Khao San Road (mehr Info), dem Epizentrum des westlichen Tourismus in Bangkok.
Wiedereinmal versucht ein Betrüger sein Glück mit den Beiden – und das geht so:
Auf dem Weg zum Königspalast (a bissi viel Gold, ehrlich gsagt) nähert sich ihnen ein distinguiert wirkender älterer Herr, der sie freundlich fragt, wo sie denn herkommen. Nachdem sie Wien erwähnen, wird er regelrecht elegisch und verwickelt Hazel in ein Gespräch ueber klassische Musik und so. Dann stellt er sich den Beiden als Professor an einer der Bangkoker Unis vor und fragt, wo es denn hingehen soll. Als er vernimmt, dass sich Liezel den Palast anschauen wollen, wird er plötzlich ernst und behauptet, dieser sei leider heute Vormittag geschlossen. Aber da wisse er Rat. Man könne ganz einfach ein paar andere Sehenswürdigkeiten besichtigen und dann noch schnell beim Edelsteinmarkt vorbeischauen. Er bietet an einen Spezialpreis mit einem Tuktukfahrer zu verhandeln und will gerade einen herbeirufen, als ihm Lie ganz deutlich sagt, dass er keinen Bock auf Demblhupfn hat und jetzt geht. Faulheit ist nicht immer schlecht, denn: Nichts mehr ist plötzlich übrig von der Distinguiertheit des Herrn…. Lie kommts komisch vor und in der Tat. Es is a Beschiss…
Die paar Tage in Bankok sind trotzdem ein voller Erfolg – vor allem in Sachen Shopping – und die Beiden freuen sich schon wie wild auf Melbourne.