Category Archives: Bali

Klingklong-Musik und Fieber

Klingklong-Musik und Fieber

Schon länger nichts von Hazel & Lie gehört, gell? Nun ja, wo waren die Beiden? Hazel und Lie sind in Ubud und tun sich eine ausgedehnte Radtour an (Lie wird schier vom Herzkasper dahingerafft, sagt es ist seine letzte Radtour auf dieser Reise gewesen. Schau mer mal). Es geht durch die Reisfelder und dann zur Goa Gajah. Als Höhepunkt verdrücken die zwei im “Dirty Duck” indonesische Spezialitaeten (Bild anbei, sieht echt lecker aus, oder? Das ganze für ca. 2 EUR).

Abends dann Kultur (muss auch sein). Balinesischer Tanz (im Bild Shiwa, der von zwei schicken Damen genervt wird – so ganz kapiert hat man das nicht) untermalt mit sogenannter Gamelan-Musik. Hazel und Lie finden KlingKlong wär ein besserer Name. Ist aber sehr populär, hier in Bali. Selbst spät in der Nacht hört man hier irgendwo Klingklong und morgens, im Duft der Raeucherstäbchen (die Balinesen opfern jeden morgen: kleine Schilfkörbchen mit fünffarbigen Blumen, Bonbons usw. vor Ihrem Haus, dazu werden Räucherstaebchen abgebrannt) fängt die Musik recht früh an. Es gibt hier eine Art Supermarkt (führt aber überwiegend raubkopierte DVDs), der seit ca. 3 Tagen ununterbrochen das selbe Klingklong-Lied laufen lässt. Die Angestellten sehen schon etwas mitgenommen aus, muss man sagen.

Ausserdem sehr Ihr auf den Bildern Frangipaniblüten (die Duften wie der Himmel selbst, wirklich unglaublich) vor einer Tempeltür im Wasserheiligtum von Ubud. Man beachte, dass das Hakenkreuz hier nicht die selbe Richtung aufweist, wie das in Mitteleuropa sattsam bekannte. Ein weiterer Beweis, dass Adsche ein schlechter Maler war. Auf dem letzten Photo ist ein Steinwildschwein und eine (gelungene) Wildschweinimitation von Lie im Monkey Forest Sanctuary (eine Tempelanlage in einem Wäldchen hier ums Eck) zu sehen.

Leider hängen Hazel und Lie derzeit in Ubud fest (seit drei Tagen). Hazel hat nämlich ziemlich hohes Fieber entwickelt. Hier ist die medizinische Versorgung ganz ok (im Gegensatz zu dem, was kommen mag). Heute ist das Fieber gesunken und es scheint jetzt wieder bergauf zu gehen. Zur Sicherheit wird noch ein Blutbild gemacht. Sonst weiß man ja nicht, was Hazel da überhaupt hat, gell… Sobald klar ist, wie es weitergeht, wird das hier gepostet. Bis dahin: Drückt uns die Daumen.

Tauchen, Klettern, Ankommen

Tauchen, Klettern, Ankommen

Nusa Lembongan

Hazel & Lie reisen mit dem Bus und einem sehr schönen balinesischen Auslegerboot auf die kleine Insel Nusa Lembongan. Hier ist es unglaublich ruhig (verglichen mit Kuta, oder gar Heathrow). Die beiden hauen sich nur kurz auf die faule Haut, dann geht es zum Tauchen (Hazel) und Schnorcheln (Lie). Wirklich kaum zu beschreiben, was man in einem Riff alles sehen kann. Also, Lie ist schon total berauscht von den Luftblasen der Taucher, die, wenn sie aufsteigen, die Form von großen Quallen haben. Stippt man den Finger hinein, zerplatzen sie in tausende kleine Blasen und als Schnorchler geht man in einem Meer aus Luftblasen unter. Dann, etwas weiter im Riff, denkt man plötzlich, wo kommt denn hier das Herbstlaub her, aber dann wird klar, es ist ein Schwarm aus hunderten goldgelben Fischchen in Blattform. Etwas weiter ein tellergroßer, aquamarinblaufluoreszierender Seestern. Hazel sieht unter anderem auch eine Wasserschildkröte. Wie gesagt, schwer zu beschreiben…ihr müsst Euch so etwas selbst anschauen.

Nebenbei: Lie rettet einer Chinesin (namens “Jennifer”) das Leben. Toll, oder? Seltsam, dass man auf die Idee kommen kann Schnorcheln zu gehen, wenn man nicht schwimmen kann. Aber was solls. Lie ist stolz wie Oskar.

Ubud

Die beiden sind wieder unterwegs, diesmal nach Ubud, das kulturelle Zentrum Balis. Kaum dort angekommen unternehmen die Beiden eine Trekkingtour auf einen aktiven Vulkan im Osten der Insel, den Gunung Batur. Los geht es schon um zwei Uhr Nachts (der Clou: Sonnenaufgang am Gipfel gucken! Aufstieg in der Kühle der Nacht! Überzeugt?) mit einer Gruppe netter Menschen aus Deutschland und Frankreich. Der Aufstieg ist (vor allem fuer Lie, hahaha) recht strapaziös, aber jede Anstrengung wert. Absolute Euphorie bricht aus, als die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind. Die “volcanic steamed eggs” (Kein Schmäh!) und ein Bananensandwich zum Frühstück schmecken vor so einer Kulisse besonders gut. Zurück in Ubud wird dann der Schlaf nachgeholt. Wie soll mans sagen? In drei Tagen mehr erlebt als sonst in drei Monaten. Es ist kaum alles zu schildern.

Surfin’ Kuta Beach

Surfin’ Kuta Beach

Hazel surft Kuta Beach. Nach ein paar Minuten Training steht sie auf dem Brett wie eine Schaumgeborene (sagt Lie). Apropos Lie: Er hat sich nach einer halben Stunde (die Balinesen gackerten wie ein Stall Hühner) für das wesentlich weniger motoriklastige Boogieboarding entschieden und auch ein zwei Wellen geknackt. Ein Wahnsinn!

Morgen geht es mit dem Schiff nach Nusa Lembongan. Dort gibt es leider keinerlei Internet (offenbar), so dass Ihr vermutlich die nächsten Tage nichts Neues lesen werdet…

Badespaß!!!

Badespaß!!!

Also Ihr Lieben, Hazel und Lie sind auf Bali gelandet und leben noch. Direkt am Flughafen werden sie übrigens ganz offen zur Bestechung eingeladen; der Emigrasi-Officer könne ihnen jederzeit bei Visaverlängerungen behilflich sein. Gibt ihnen sogar seine Karte… Was für ein Kontrast zu der englischen Lady, die Lie wegen des Photos zurechtgewiesen hat.
Klimamässig fühlt man sich hier wie in einer griechisch-römischen Sauna. Und Kuta? Man kommt hier vom Flughafen direkt über die Jalan Legian rein, die auf den ersten Blick sehr schräge Hauptsrasse. Überall Hütterln mit wuseligen kaffeefarbenen Balinesen, die einem alle (und alle auf ein Mal) Uhren, Lutscher, Sarongs, Getränke, Drogen, Drachen oder sonstiges Zeug verkaufen wollen.

Der Strand ist eine Wucht, permanent perfekte Welle, das Wasser so bei ca. 20 Grad (genau richtig!) und kilometerlang! Hazel und Lie baden also den lieben langen Tag gebadet und futtern am Strand lecker Chicken Sate und Nasi Goreng (letzteres mit einer urscharfen Sauce, die in Europa unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fiele). Morgen gehen die Beiden surfen, übermorgen fahren sie vielleicht mit dem Boot nach Nusa Lembongan (oder so). Also, die Beiden haben Spa?, das Leben ist schön!
Bilder gäbs haufenweise (tolle! Lie hat immer den Bauch eingezogen) die stell mer allerdings später dazu, denn zwar gibts hier tatsächlich überall Internetcafés, “das” Internet ist aber urlahm und die Rechner museumstauglich.

Nur für Techies:
Sitze hier z.B. am einzigen Rechner mit USB-Port (Pentium 1 Maschine), das BS ist allerdings ein XP ohne Service Packs, so dass Stick (und natürlich auch die Kamera) nicht erkannt werden. Hmmm. Alsdann, bis bald.