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Santander

Alleinreisen

by Lie, 25. Juni 2015

Alleinreisen ist schwieriger als zu zweit, in der Regel macht es weniger Spaß, ist dafür aber interessanter und ein bisschen sperrig, Hemmingway vs. Joyce könnte man sagen. Wie dem auch sei, es ist gemütlich in Nordspanien. Irritierenderweise sind offenbar Schulferien oder so, weil auch hier massig Familien unterwegs sind. Lie ist ja kein wirklicher Familienmensch (um es vorsichtig zu formulieren) aber diese Gschroppen sind sind laut – so unglaublich laut, quengelig, verzogen und unerträglich, unpackbar. Das Schöne am Alleinreisen: Autotür auf, Lie rein, nächster Strand. Keine Schreihälse. Dennoch – die Spanier (über fünf Jahre) sind freundlich und überwiegend gut gelaunt – selbst in der Krise. Übrigens Krise: die beiden Lifeguards (José und Jésus*), die Lie am Strand von Berria kennengelernt hat, arbeiten für 35 Euro am Tag. Sie meinten aber, es sei ja ein verantwortungsvoller Job und (nach einem Blick auf das Hinterteil einer vorbei joggenden Schönen) er habe andere Vorzüge. Das glaubt Lie unbesehen und wäre gern ne Weile Bademeister.

*Jésus kannte übrigens „The Big Lebowski“ nicht.

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