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Donaudelta – Strand am Sumpf

by Lie, 26. Juli 2011

Sfantu Gheorghe ist ein kleines Fischerdorf an der Mündung eines Donauarms in das Schwarze Meer. Ein paar Häuschen im Sumpf, zum Teil noch mit Schilfdächern. Sehr idyllisch. Die Beiden kommen bei einem Fischer unter, der sich nacher als Pensionist aus Bukarest entpuppt. Mit dem man sich „über die Bande“ per Handy durch den polyglotteren Sohn in Bukarest verständigen kann. Moderne Zeiten. Ein sehr netter Mann. Die Unterkunft ist sehr einfach –  Plumpsklo und so – aber unheimlich sauber und vor allem rundum mit Mückengitter ausgestattet. Wieder fühlen sich die Beiden nach Indonesien versetzt und wieder zieht es sie in die Ferne, aber ach – es geht nicht, derzeit. Die Gegend haut einen um: südlich ist die Biosphäre Donaudelta – östlich der Strand. Die Beiden genießen beides, retten Frösche und komponieren Lieder darüber:

Käptn Froscho, Hazel und Du singen: Schubidu
Käptn Froscho Lie und Du singen Schwipp Schwapp di schnu
Käptn Froscho erzählt den andern
Du sollst nicht wandern
In die Dünen allzuweit
Für Amphibien ist des net gscheit
und des nächtste Mal bringt keine Welle
Liezel-Rettung schnell zur Stelle
Käptn Froscho, Hazel und Du singen: Schubidu
Käptn Froscho Lie und Du singen Schwipp Schwapp di schnu
 

die verehrte Leserschaft bemerkt schon: Es taugt den Beiden. Zu allem Überfluss gibts auch noch ein Electronica-Festival in Sfantu Gheorghe. Viel zu wenig Zeit – aber schön! Am Samstag reisen die Beiden nach Tulcea zurück, nächtigen im ersten Haus am Platze (mit genialem Panaoramablick: Hotel Esplanade) und fahren dann in aller Früh mit dem Zug nach Bukarest.

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