Weil Hazels Bruder so g’scheit ist seinen 30. Geburtstag auf Sardinien nachzufeiern, kommen Liezel in den Genuss einer kleinen Reise – es wird eh wieder Zeit! (So kommt Hazel auch auf einen sehr guten Meer-Bade-Schnitt; nur 2 Monate Pause!)
2 coole Surfer-Mobile stehen schon bereit als Liezel und Scarly nach einer kleinen Überlandspartie mit ihrem Superflitzer Oli zum Münchner Flughafen in Cagliari landen. (Am Weg gabs eine leckere Brotzeit plus Übernachtung in Rosenheim bei lieben Verwandten.) Von Cagliari gehts mit den VW-Bussen gleich weiter nach Chia, durch frühlingshafte Landschaft in allen Schattierungen von Grün, gesprenkelt mit bunten Blumen und blühenden Bäumen. Dort am menschenleeren Strand, wo die Flamingos in Lagunen herumstehen, kann man herrlich picknicken, Sitz-Boccia (copyright Joschi) spielen, fotographieren oder sich einfach von der Sonne bescheinen lassen.
Ihr Lager schlagen die 5 dann noch ein Stückerl weiter südwestlich in Porto Pino auf, direkt in den Dünen hinter dem langen Sandstrand. Das ist zwar eigentlich verboten, aber die Sarden sind da nicht so – schließlich ist ja Vorsaison. Ja, und es gibt kaum etwas Gemütlicheres als mit lieben Freunden am Meer zu campen. Da wird gekocht und gegrillt, man macht Spaziergängen über die Dünen (mit durchschnittlich einem Spatenstich pro Tag…), geht surfen, liest ein Buch, trinkt Ichnusa (das Bier, das sogar Hazel schmeckt), schaut sich die tollen Sonnenuntergänge und die Sterne an… das Ganze ist vom Chill-Faktor eigentlich nicht zu schlagen. Ein bissl frisch ists halt noch jetzt im März, aber wenn man sich dann am Abend mit einem Flascherl Rotwein und einem Spiel (Favorit: Bohnanza) in Joschis Bus zwickt und die Standheizung aufdreht, wirds sehr lauschig.
Am letzten Abend wollen wir grad den 1-Weg-Griller anwerfen als 2 Herren von der Forstbehörde (oder so) vorbeikommen. Faszinierenderweise sind die aber sehr kulant, plaudern ein bissl (von wegen freddo & so) und fahren wieder weiter.
Viva l’Italia!
Michi und Stefan, das war super
Guggi und Opa