Monthly Archives: März 2009

Hazel, Lie & der Frühling auf Sardinien

Hazel, Lie & der Frühling auf Sardinien

Weil Hazels Bruder so g’scheit ist seinen 30. Geburtstag auf Sardinien nachzufeiern, kommen Liezel in den Genuss einer kleinen Reise – es wird eh wieder Zeit! (So kommt Hazel auch auf einen sehr guten Meer-Bade-Schnitt; nur 2 Monate Pause!)

2 coole Surfer-Mobile stehen schon bereit als Liezel und Scarly nach einer kleinen Überlandspartie mit ihrem Superflitzer Oli zum Münchner Flughafen  in Cagliari landen. (Am Weg gabs eine leckere Brotzeit plus Übernachtung in Rosenheim bei lieben Verwandten.) Von Cagliari gehts mit den VW-Bussen gleich weiter nach Chia, durch frühlingshafte Landschaft in allen Schattierungen von Grün, gesprenkelt mit bunten Blumen und blühenden Bäumen. Dort am menschenleeren Strand, wo die Flamingos in Lagunen herumstehen, kann man herrlich picknicken, Sitz-Boccia (copyright Joschi) spielen, fotographieren oder sich einfach von der Sonne bescheinen lassen.

Ihr Lager schlagen die 5 dann noch ein Stückerl weiter südwestlich in Porto Pino auf, direkt in den Dünen hinter dem langen Sandstrand. Das ist zwar eigentlich verboten, aber die Sarden sind da nicht so – schließlich ist ja Vorsaison. Ja, und es gibt kaum etwas Gemütlicheres als mit lieben Freunden am Meer zu campen. Da wird gekocht und gegrillt, man macht Spaziergängen über die Dünen (mit durchschnittlich einem Spatenstich pro Tag…), geht surfen, liest ein Buch, trinkt Ichnusa (das Bier, das sogar Hazel schmeckt), schaut sich die tollen Sonnenuntergänge und die Sterne an… das Ganze ist vom Chill-Faktor eigentlich nicht zu schlagen. Ein bissl frisch ists halt noch jetzt im März, aber wenn man sich dann am Abend mit einem Flascherl Rotwein und einem Spiel (Favorit: Bohnanza) in Joschis Bus zwickt und die Standheizung aufdreht, wirds sehr lauschig.

Am letzten Abend wollen wir grad den 1-Weg-Griller anwerfen als 2 Herren von der Forstbehörde (oder so) vorbeikommen. Faszinierenderweise sind die aber sehr kulant, plaudern ein bissl (von wegen freddo & so) und fahren wieder weiter.

Viva l’Italia!

Spaß in der Krise

Spaß in der Krise

Wir haben es ja alle nicht leicht, gell? Auch Hazel & Lie nicht, obwohl, immerhin werden Liezel von österreichischen AMS freundlich (“fordern & fördern”) unterstützt und alles was sie dafür tun müssen, ist sich ab und zu auf irgendwelche Jobs bewerben. Geil.

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Es macht richtig Spaß, die Zeitung durchzublättern und sich selbst in verschiedenen komischen Jobs vorzustellen. Vor allem, wenn sich die Jungs (bzw. Mädels) von der Matrix Consult so richtig ins Zeug legen.

Gesucht wird ein Senior Fund Manager. Was ist denn das? Wikipedia klärt Liezel auf:

Fund manager (or investment adviser in the U.S.) refers to both a firm that provides investment management services and an individual who directs fund management decisions.

Das war doch jetzt eine recht rassige Zirkeldefinition, gell, Wikipedia? Aber wir haben mitbekommen, es ist einer, der mit Geld umgeht. Andererleuts Geld. Machen Liezel auch. Solange die Bank mitmacht, aber auch das ist ja bei den Fund Managern nicht anders. Liezel haben sich schnell über die Finanzkrise schlau gemacht und festgestellt: Das wär doch was für uns, oder, die Skillz hamma, gell? Aber dann, ach:

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Hands on, qu’ est-ce c’est? Anglais? Ein Lieber Freund der Liezel meinte dazu, er würd ja nicht öffentlich masturbieren, selbst wenns gut bezahlt wär. Und das ganze als solider, bodenständiger Typ? Was tun die Leute nicht alles für einen Job. Aber masturbieren ist gesund und macht Spaß, sagt die Forschung. Doch Solidität? Bodenständigkeit? Mag die Forderung nach Solidität das Resultat eines schmerzlichen Umdenkprozesses sein? Folge der Finanzkrise? War der vorige Senior Fund Manager nicht so solide?

fund management = serious business?

Und wie genau, Matrix Consult, ist man jetzt beides, bodenständig und interkulturell? Alles spricht für einen vielseitigen Job. Liezel sind fasziniert. Der Job wird ja immer spannender! Notfalls tun die Beiden halt seriös, fällt nicht leicht, aber in Zeiten der Krise muss man sich halt nach der Decke strecken.

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Pioniergeist? Qualitätsorientierung? Risikobewusstsein? Bitte liebe Leser stellt Euch einen Pionier vor, bodenständig und solide, dabei aber tierlieb und interkulturell okay, also kein Indianerschlächter oder so und beim Baumfällen berechnet er flugs den Einschlagwinkel seiner stets sauber gepflegten Axt. Dabei achtet er genau auf die korrekte Fällmethode, um sein Hüttchen/Pilzzucht/Wildgehege nicht zu beschädigen. Er muss er immer früh raus, hat aber immer ein freundliches Wort für die Morgenmuffel. Denn: er ist eigeninitiativ und eigenverantwortlich sowie teamfähig.

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Langsam beschleichen Liezel leise Zweifel. Dann schauen sie noch mal in etwas älteren Mails und graben eine Jobanzeige der etwas anderen Art aus, die Lie seinerzeit von den verrückten Kanadiern zugesandt worden ist. employment.jpg