Die Beiden gehen Eislaufen (na gut: Lie geht am Eis, auf Schlittschuhen ist er ein Massenvernichtungsmittel) und der Tag ist unglaublich schön. Sonne, wie gesagt Eis und Freunde treffen, im Podo (ob Sommer oder Winter – Liezels Lieblingslokal). Der See wirkt wie die Arktis (die Eisschollen schieben sich übereinander wie in einem Bild von C.D. Friedrich) die Landschaft ist total verändert und das Eis macht Geräusche, die an ein U-Boot, oder an Wale erinnern. Außerdem findet Hazel (neugierig wie sie ist, folgt sie einem schnüffelnden Hund) im Eis einen Fuchs und einen Hasen – Quasi eine im Eis erstarrte Jagdszene. Auf neudeutsch sagt man, “zeig mir ein Bild, oder es ist nicht passiert”; Hazel hatte aber grad keinen Photoapparat dabei und so überlassen die Beiden (nicht wirklich altdeutsch, oder altösterreichisch, aber doch a bisserl altmodisch) dieses Tableau Eurer Phantasie…
Monthly Archives: Januar 2009
Weltreise
Hazel und Lie erfüllen sich einen großen Traum und machen sich auf die Welt zu entdecken. 6 Monate lang reisen sie von den Stränden und Vulkanen Nusa Tenggaras über die heiß umkämpften Gewürzinseln, wo sie über unberührten Korallenriffen schnorcheln, bis nach Borneo. Dort besuchen sie die Orang Utans und kommen sich bei der Bootsfahrt durch die Kanäle von Banjarmasin vor wie celebrities.
Nach einem Abstecher in den Shopping-Himmel Singapur gehts weiter zu den sagenumwobenen Tempel von Angkor, zu Bergstämmen im Hochland von Laos, Flüsse hinauf und hinunter, sticky rice essend und durch Schlamm wandernd, und mit dem Bus ins hektische Bangkok. Nach Südostasien campen sie in wunderschönen Nationalparks in Australien und Neuseeland, raften durch Höhlen, schnuppern an Schwefellöchern und schlürfen Sauvignon Blanc. Sie träumen Südseeträume auf den Cook Inseln, lassen sich Blumenkranzln umhängen und essen 2x täglich Pizza in Santa Monica, wo sie dem Pazifik letzendlich auf Wiedersehen sagen müssen.
Zwischen diesen Stationen gabs noch tausend wunderschöne Platzerln zu entdecken und Abenteuer zu erleben. Die beiden sind reicher zurückgekommen, natürlich nicht finanziell, aber reicher an Freunden, Erfahrungen und Eindrücken. Es war eine wunderbare Reise.






