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Rarotonga: Duft, Licht und Wellen

by Lie, 9. Dezember 2008

Liezel kommen mitten in der Nacht auf Rarotonga an. Beide sind schon ein bissi melancholisch – jaja, sie freuen sich auf Euch, echt, aber sie würden sich noch mehr freuen, wenns was später ginge, z.B. nach ein paar Wochen Mexico oder so, aber gell, das verstehts Ihr schon.

Gut, zurück nach Rarotonga: Die Beiden kommen mitten in der Nacht am niedlichen kleinen Flughafen von Avarua an, ein Herr in buntem Hemd zumpfelt auf einer Ukulele und ner Bontempi* und es ist richtig schön warm. Wie in Asien. Außerdem liegen Düfte in der Luft. Anders als in Asien sind das durchwegs wunderbare Aromen – zum Beispiel die der Frangipaniblüten und die Blüten der Flammenbäume. An Asien erinnert auch die phantastische Entspanntheit der Leute. Es hat buchstäblich niemand irgendeine Art der Eile. Niemals. Das geht soweit, dass man keinen Bus braucht, weil die Raros so neugierig und freundlich sind, dass sie jeden Fussgänger (auch wenn er nicht den Daumen reckt) fragen ob sie ihn irgendwohin mitnehmen können. Übrigens sind die Raros durchwegs schöne Menschen. Leider nicht ganz so schlank wie bei Gaugin, aber was solls, Körperfett wird sowieso überbewertet.

Liezel wohnen überwiegend hier und machen tolle Sachen, z.B.

  • Schnorcheln – leider ist das Schnorcheln nicht halb so gut wie in Indonesien, es gibt nur ca 5 verschiedene Arten von Korallen und ungefähr 20 bis 30 Fischarten im Riff.
  • Wandern – die Durchquerung der Insel durch dichten Djungel ist sehr wild und die Ausblicke auf Meer & Riffe sind genial – besonders toll: die Riesenfarne.
  • Knattern – und zwar mit einer 125 ccm Yamaha (Vollautomatikschas) um die Insel, halten alle zwei Minuten (Hazel: „Bleib ma da stehn?“, Lie: „Hm? Ok, Hazel: „Bleib ma da stehn?“, Lie: „Na gut“, Hazel: „Bleib ma da stehn?“, Lie: „Aber ja.“, Hazel: „Bleib ma da stehn?“, Lie: „Auweia“, Hazel: „Bleib ma da stehn?“, Lie: „Okeh“, Hazel: „Bleib ma da stehn?“, Lie: „Na gut.“ Lie: „Halt mer da?“ Hazel: „Warum?“, Lie: „Tsss, tsss, tsss…“)

Als die Beiden – nach einem Abstecher nach Aitutaki – nach L.A. (Cooler Streetview Link – hier) müssen, sind sie wirklich richtig traurig.

*Bontempi: Lie findet die Dinger total geil, weil die so superseltsame Töne machen. Leider besitzt er keins…

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