Lake Wanaka & Rob Roy Valley

Lake Wanaka & Rob Roy Valley

Auf gehts für die Beiden an den wunderschönen Wanaka See. Im kleinen Städchen desselben Namens entdecken die Beiden eine cineastische Perle: Das Cinema Paradiso wartet mit einem interessanten Programm und leckeren Speisen (inkl. frisch gebackene chocolate chip cookies!) auf. Und man sitzt beim Film Schauen gemuetlich auf Sofas! Wer nach Wanaka kommt, muss da hin!

Etwas eigenartig (Camping pervers) finden die Beiden den Mt. Aspiring Campervan Park. Der ist nämlich tatsächlich eine Art Parkplatz mit Sauna, Fitnessraum, Kabelfernsehen und dem beschissensten & teuersten Internetzugang ever (dieses Urteil beinhaltet indonesische Anbieter). Wurst. Das tollste in der Gegend ist das Wandern im

Rob Roy Valley

Der DOC-Führer listet diese Tour als Halbtages-Wanderung. Die Beiden bewundern die Schäfchen, saphirblaue Flüsse, Waelder, Wasserfälle und Gletscher am Weg mit so viel Ruhe, dass eine ganztägige Tour daraus wird. Die Felsen bestehen aus Schiefer, die Wälder sind fremdartig und jeder Blick ist ein Photo wert. Die Beiden sind ganz aus dem Häuschen vor Schönheit. Am Ende der Wanderung kann man sich in der Sonne ins Gras setzen und ein Nickerchen machen. Wer wach bleibt (Lie) hört es rumpeln, wie bei einem Gewitter, dann bricht ein Stück Gletscher ab und atomisiert beim Hinabfallen…

Und dann die Keas (Bergpapagein). Sie sind so seltsam, wie sich der Name anhört. Der DOC-Fuehrer nennt sie:

higly inquisitive alpine parrots

Lie würde Sie schüchterne Franzls nennen. Aber dazu bedarf es einer Erklärung:

Die Geschichte vom schüchternen Franzl:

Rückblende: Vor 30 Jahren, in der südwestdeutschen Provinz. Mamalie, Bruderlie und Lie sitzen auf einem Handtuch im Freibad. Neben ihnen steht eine Kühltasche. Auftritt Franzl (ca 5 Jahre alt, blond, dicklich). Franzl nähert sich der Kühltasche, öffnet sie, nimmt einen Orangensaft, setzt an, trinkt. Mamalie, Bruderlie und Lie schauen Franzl (den sie noch nie vorher gesehen haben) etwas konsterniert an. Ui. Auftritt Franzls Mutti (ca 35 Jahre alt, blond, dicklich) – sagt: “Ah, mei Franzl, geh bitte entschuldigens, bitte. Der Franzl, der is halt so schüchtern, der traut si net frogn.

Dieses Erlebnis prägt alle Anwesenden Mitglieder der Lie-Familie. Forsches Verhalten wird mit einem Rekurs auf den schüchternen Franzl bewertet. Aber gut, zurück zu den Keas. Highly inquisitive würde Lie mit saufrech übersetzen. Nicht nur wühlt der Bergpapagei in diversen Taschen – einem Opi nimmt das Tier sogar die Mütze weg. Ein tolles Tier und eine tolle Wanderung.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>