Angkor, oder wat?

Angkor, oder wat?


Hazel und Lie sind nun in Kamboscha und machen in Kultur! Bisher etwa 20 Tempel. Lie ist etwas ermattet, Hazel immer noch dynamisch (“noch an Dembl, Schatzl…”) . Aber selbst Lie muss zugeben, dass er etwas Vergleichbares noch nie im Leben gesehen hat.

Ohne soziohistorisches Seminar sollte man wissen, dass es in der Ebene von Angkor sehr viele Tempel, Klöster und Teiche gibt, von denen Angkor Wat eventuell der größte, aber nach Meinung von Liezel nicht der schönste ist. Wunderbar ist der von Würgefeigen überwachsene Ta Prohm. Toll ist auch der Haupttempel von Angkor Thom, Bayon. Wer die Gelegenheit hat, sollte sich diese Bauwerke unbedingt anschauen, am besten bald, denn noch kann man quasi überall rumkraxeln und sich alles ungestört anschauen. Besonders witzig ist die Fahrt mit einem offenen Tuk-Tuk, nicht nur, weil es sich um ein sehr seltsames Gefährt handelt, sondern weil der Fahrtwind eine absolute Labsal in der Hitze von Kambodscha ist.

Wild ist übrigens auch, wieder einmal andere Langnasen zu sehen. Das Hotel ist voll davon. Als Lie gestern noch eine rauchen wollte, konnte er einen (trunkenen und bekifften) Holländer davon überzeugen, sich nicht vom 3. Stockwerk in die Tiefe zu stürzen. Das zweite Leben, das Lie gerettet hat. Allmählich wirds zur Gewohnheit.

Für die Beiden geht es bald weiter nach Sihanoukville, am Meer, denn Hazel fühlt das dringende Bedürfnis zu planschen und Lie findet das auch super.

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