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Eine feine (Gewürz)mischung: Die Banda Inseln

by hazel, 8. August 2008

Üppig grüne kleine Inseln, eine Mini-Ausgabe des Mount Fuji, Orte mit Kolonialstil-Touch, Robinson Crusoe feeling auf einsamen Stränden mit vorgelagerten Korallenriffen… nix wie hin dachten sich Lie & Hazel noch in Wien beim Lesen des Reiseführers, auch wenn die legendären Gewuerzinseln – heiß umkämpft von den Kolonialmächten wegen der wertvollen Muskatnüsse und Gewürznelken – nicht gerade einfach erreichbar sind. (Sie wieder zu verlassen ist mindestens genauso schwierig, aber das ist eine andere Geschichte…)

Ausgezahlt hat sich der weite Weg aber auf jeden Fall. Die Bandas sind noch ein richtiger Geheimtipp. Die Beiden fahren fast jeden Tag mit dem Boot zu schönen Schnorchelplatzerln und verbringen (als einzige Touristen zu der Zeit) 2 Naächte auf der kleinen Insel Ai. Am Weg dorthin begleiten an die 30 Delphine ihr Boot ein kleines Stück. Falls man auf Ai ein Bier kaufen will, muss man das in einer Nacht-und-Nebel-Aktion um die Häuser schleichend machen, weil Alkohol trinken nicht so gaaanz offiziell ist. Auf der Hauptinsel Bandaneira gibts da aber kein Problem.

Im Mutiara Guesthouse werden die zwei kulinarisch sehr verwöhnt. Die hiesigen Gewürze (Muskatnuss, Nelken, Zimt) spielen in der Küche der Inseln eine große Rolle. Da gibts z.B. Marmelade aus der Muskantnuss-Hülle, die einer unreife Marille ähnelt, Red Snapper mit Melanzani und Mandelsauce (die hiesigen Mandelbaeume und ihre Früchte sehen ganz anders aus als bei uns).

Hazel und Lie empfehlen das Guesthouse Mutiara, mit dem sehr engagierten Eigentümer Abba auf das wärmste (Tel: 0911021344)!

Übrigens hat Lie obwohl wir uns in Bandaneira 7 Abende lang den Bauch mit Köstlichkeiten vollgeschlagen haben inzwischen an die 10 kg abgenommen…

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