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Banjarmasin, ein bisschen wie Venedig

by Lie, 14. August 2008

… nur ohne Palazzi.

Die Beiden sind in Borneo angekommen und zwar in Banjarmasin, einer sehr angenehmen Stadt im Süden der Insel. Wie es sich gehört, bezieht man die Suite des besten Hauses am Platze und macht sich per Klotok (hiesige Version des Flussschiffs) an die Erkundung der Wasserwege Banjarmasins. Wieder kommen sich Hazel und Lie wie Berühmtheiten vor, denn die Kinder (und auch die Erwachsenen) in den Pfahlbauten an den Kanalufern begrüßen Sie frenetisch, paddeln für einen „high five“ Händeklatscher auf den Fluss hinaus und geraten zum Teil in ekstatische Verzückung ob des seltenen Anblicks gleich mehrerer Langnasen.

Die Beiden sind sich nicht ganz sicher, ob Sie diese Aufmerksamkeiten (zurück in Europa) vermissen werden. Das soll jetzt nicht das Klischee der durch Publicity genervten Diva werden, aber so viel Aufmerksamkeit kann auch anstrengend sein. Vor allem wenn man das Gefühl hat diese nicht zu verdienen. Lie kann zwar tolle Töne machen und Hazel ist eh super, aber Huldigungen wie bei einem Staatsoberhaupt? Andererseits ist die Freude der Leute echt und jeder reißt sich ein Bein aus, den Beiden den Weg zu zeigen (man traut sich kaum einen Stadtplan anzuschauen) oder sonstwie behilflich zu sein.

Ein echter Knaller ist das Frühstueck am schwimmenden Markt. Für knapp einen Euro werden vier Leute satt, man krallt sich die Sachen mit einem Piekestock vom Nachbarboot und kaut auf beiden Backen. Dazu gibts den allgegenwärtigen (sehr guten) Tee und leckeren Kaffee. Es lässt sich leben.

Morgen brechen die Beiden nach Süden auf um im Tanjung Puting National Park Waldmenschen (Orang Utans) zu gucken.

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