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Road rage (part one)

by Lie, 17. Juli 2008

Hazel und Lie wissen jetzt, warum man über die Reisedauer von Lombok nach Flores keine genauen Angaben machen kann… ist alles recht unberechenbar.

Anbei ein Auszug aus Lies Reiseaufzeichnungen:

Relativ problemlos den östlichen Fährhafen von Lombok erreicht, stundenlang auf eine Fähre gewartet, es gibt nämlich große und kleine, und die großen sind leider grad unterwegs. Der Reisebus: Ein ziemlich getretener Mercedes, mit enorm viel Beinfreiheit, mit einem 1,5 m grossen, spinnennetzartigen Rissmuster in der Windschutzscheibe (noch war unklar, wie sowas passiert). Dann Sumbawa. Man sieht nix (da dunkel), aber vielleicht besser so, da der Zwischenstop nach einer halben Stunde eine Landschaft und Atmosphaere enthüllt, die ziemlich stark dem Jemen ähnelt. Flach, sandig und ziemlich abgerockt, Mädels verschleiert bis zum Knöchel… Anschliessend das von der Busgesellschaft gestellte Essen angeschaut. Hazel probiert (und verdaut, erstaunlich!). Wie wir später erfahren, hat man einem anderen Touristen Coupons für dieses Essen verkauft (All you can eat! Hihihihihi). Die locals versuchen immer wieder ein paar Rupien abzuzocken. Muss man sportlich nehmen. Bleibt ja nix anderes…

Irgendwo in Sumbawa:

Strassen schlecht bis nicht vorhanden und der Busfahrer gibt Vollgas. Hazel pennt. Erstaunlich. Dann plötzlich ein Knall und Wummern, links hinten. Panik im Bus, alle schreien wie wild rum. Hazel wacht auf, schaut mich an, aber da stehen wir schon. Reifen geplatzt bei 80 km/h. Busfahrer hat Pipi in den Augen! Hab so wenig Schlaf abbekommen, dass ich mich gleich wieder beruhige und stoisch auf die Reparatur warte, die dann auch stattfindet. Aber immerhin hab ich ein gutes Buch…

In einem Kaff namens Bima, 1 1/2h vor dem Fährhafen heißts dann umsteigen in eines der wilden Bemos (siehe unten). Die Fähre noch zu erreichen ist hinfällig und die Beiden stellen sich drauf ein in Sape zu übernachten. Immerhin kann man dort laut Lonely Planet die Charlton Heston-inspirierten locals dabei bewundern wie sie sich Rennen in ihren benhurs (kl. Pferdewägen) liefern. Nach 2 Stunden Warterei im Bemo und 2 Ehrenrunden zurück zum Terminal (Bemo fährt erst los wenn der Fahrer es für voll hält) gehts dann nach Sape. Ja, und wenn man 3 Stunden Verspätung hat, die Fahre aber 4, dann hat man Glück!Minus + minus = plus

Auf nach Labuanbajo auf Flores!

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