Die Beiden fliegen von Kupang aus nach Kota Ambon, mit einer (recht holprigen) Zwischenlandung auf einer ganz kleinen, sehr trockenen Insel (Kehli) auf der es Hazel gelingt, hinter einen Busch auf dem Rollfeld zu pinkeln (mach das mal in Frankfurt!), waehrend Lie ein Zigarettchen raucht und sich mit dem Copiloten anfreundet.
Dieser freundliche Herr gestattet Lie, im Cockpit weiterzufliegen (waehrend er im Koran blaettert). Die “Windschutzscheibe” oder wie das bei Flugzeugen heisst, ist mit Zeitungspapier verhaengt, aber vor dem Sinkflug wird diese improvisierte Sonnenblende abgenommen (offenbar die Standardprzedur). Lie erstarrt beinahe, als die Landung beginnt und er in der buchstaeblichen zweiten Reihe sitzt. Dabei vergisst er leider, mit der Kamera draufzuhalten…
Ambon dann, ein seltsamer Platz – Handtellergrosse Schmetterlinge und bluehende Natur – und eine Stadt, die Aufgrund religioeser Auseinandersetzungen vor knapp sehn Jahren ganz erheblich gelitten hat und immer noch aussieht, wie ein tropisches Beirut. Dazu das erstemal richtiger Regen. Hmmmm. Ein Tipp zum Schluss: Oase im etwas abweisenden Kota Ambon ist das Guesthouse von Pak Hekkers im Pondok Wisata Lestari (0911- 355596).
- Michi vor der Casa 212
- Grouchy in Kota Ambon
- Beirut im Regen
- Lie im Cockpit



