Tauchen, Klettern, Ankommen

Tauchen, Klettern, Ankommen

Nusa Lembongan

Hazel & Lie reisen mit dem Bus und einem sehr schönen balinesischen Auslegerboot auf die kleine Insel Nusa Lembongan. Hier ist es unglaublich ruhig (verglichen mit Kuta, oder gar Heathrow). Die beiden hauen sich nur kurz auf die faule Haut, dann geht es zum Tauchen (Hazel) und Schnorcheln (Lie). Wirklich kaum zu beschreiben, was man in einem Riff alles sehen kann. Also, Lie ist schon total berauscht von den Luftblasen der Taucher, die, wenn sie aufsteigen, die Form von großen Quallen haben. Stippt man den Finger hinein, zerplatzen sie in tausende kleine Blasen und als Schnorchler geht man in einem Meer aus Luftblasen unter. Dann, etwas weiter im Riff, denkt man plötzlich, wo kommt denn hier das Herbstlaub her, aber dann wird klar, es ist ein Schwarm aus hunderten goldgelben Fischchen in Blattform. Etwas weiter ein tellergroßer, aquamarinblaufluoreszierender Seestern. Hazel sieht unter anderem auch eine Wasserschildkröte. Wie gesagt, schwer zu beschreiben…ihr müsst Euch so etwas selbst anschauen.

Nebenbei: Lie rettet einer Chinesin (namens “Jennifer”) das Leben. Toll, oder? Seltsam, dass man auf die Idee kommen kann Schnorcheln zu gehen, wenn man nicht schwimmen kann. Aber was solls. Lie ist stolz wie Oskar.

Ubud

Die beiden sind wieder unterwegs, diesmal nach Ubud, das kulturelle Zentrum Balis. Kaum dort angekommen unternehmen die Beiden eine Trekkingtour auf einen aktiven Vulkan im Osten der Insel, den Gunung Batur. Los geht es schon um zwei Uhr Nachts (der Clou: Sonnenaufgang am Gipfel gucken! Aufstieg in der Kühle der Nacht! Überzeugt?) mit einer Gruppe netter Menschen aus Deutschland und Frankreich. Der Aufstieg ist (vor allem fuer Lie, hahaha) recht strapaziös, aber jede Anstrengung wert. Absolute Euphorie bricht aus, als die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind. Die “volcanic steamed eggs” (Kein Schmäh!) und ein Bananensandwich zum Frühstück schmecken vor so einer Kulisse besonders gut. Zurück in Ubud wird dann der Schlaf nachgeholt. Wie soll mans sagen? In drei Tagen mehr erlebt als sonst in drei Monaten. Es ist kaum alles zu schildern.

One Response »

  1. ich sitze gelangweilt im büro,und mein einziges highlight heute war, euren blog zu lesen und mich an den bilden zu erfreuen.
    das zweite highlight im moment ist, dass österreich doch noch eventuell vielleicht, theoretisch zumindest, chancen hat, ins viertelfinale zu kommen. der montag wirds zeigen.
    bu i

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