Promovieren an der Universität Hannover. Eine unendliche Geschichte.
Ein kleiner chronologischer Abriss:
- Anfang Oktober 2006, also gut drei Jahre nach Beginn der Diss wird der Zweitgutachter (nach Auskunft des Erstgutachters) “demnächst” fertig werden. Dann fehlt nur noch ein Termin zur Disputation der Arbeit. Stef ist nicht mehr wirklich optimistisch.
- 21.07.2006, Wahnsinn. Nach Intervention höchster Stelle (nicht ganz Gott, aber fast) und Ankündigung eines emotionalen Embargos gegen den geschätzten Erstgutachter (vulgo: Doktorvater aka Betreuer) ist das Erstgutachten fertig. Quasi in Rekordzeit. Wenn Stef richtig gerechnet hat, hat ihn die Anfertigung der Diss etwa 16 Monate gekostet. Die Nettoerstbegutachtungszeit beläuft sich auf 17 Monate. Schuld ist (natürlich) Stefs komplexe Schreibe. Trotzdem ist Stef erleichtert. Als unverbesserlicher Optimist hofft, bzw. geht er davon aus, dass die Zweitbegutachtung eher Formsache ist.
- 10.12.2005, Datum der formellen Einreichung. Zuvor fand ein kurzes Gespräch mit dem Erstgutachter statt, in dem noch einige (kleinere) Änderungsempfehlungen ausgesprochen wurden. Seit dieser Zeit sitzt ein motiviertes Team aus Professoren über der Dissertation. Stef stellt sich vor, dass alles feinstsäuberlich mit der Lupe abgelesen wird und jeder Buchstabe einzeln abgewogen werden muss. Nichts gegen Sorgfalt, das ist das Salz dieser Erde.
- Ende Mai 2005, Einreichung der zweiten Fassung der Dissertation. Gut ein Drittel der Arbeit wurde umgeschrieben.
- Ende Januar 2005, Gespräch mit Erstgutachter. Umfangreiche Änderungsempfehlungen.
- Mitte Oktober 2004, Einreichung der ersten Fassung der Dissertation.
- September 2003, Beginn der Diss.